Bei der Verleihung des 2. Potsdamer Kongresspreises am 8. November hat die Abschlusstagung "International Conference After Chernobyl" den Sonderpreis gewonnen.
Im Interview spricht die Projektleiterin Dr. Melanie Arndt über die Lehren aus Tschernobyl und was die aktuelle Reaktorkatastrophe von Fukushima für die deutsche Atomdebatte bedeutet. Mehr unter http://www.pnn.de
Interview von Melanie Arndt
Zum Unfall im japanischen Atomkraftwerk Fukushima beantwortet die Projektleiterin Melanie Arndt Fragen der Frankfurter Rundschau, mehr unter www.fr-online.de
Trauer um Svetlana Naumova
Wir trauern um die belarussische Politikwissenschaftlerin Svetlana Naumova, die am 10. März 2011 erst 55jährig in Minsk einer langen Krankheit erlag.
Svetlana Naumova war Mitglied des wissenschaftlichen Beirates unseres Projektes, dem sie selbst nach ihrer Erkrankung noch mit Rat und Tat zur Seite stand. Sie war eine ausgezeichnete Wissenschaftlerin, deren Arbeiten längst zu Standardwerken geworden sind. Wir werden ihre aufgeweckte, hilfsbereite und kritisch-konstruktive Art sehr vermissen.
In Gedanken sind wir bei ihrer Familie.
Veranstaltungsreihe von März bis Mai 2011
Nach der Reaktorkatastrophe - Tschernobyl als Erinnerungsort
Am 26. April 1986 ereignete sich die bisher größte Katastrophe in der Geschichte der modernen Industriegesellschaften – die Reaktorexplosion im Kernkraftwerk Tschernobyl. Den 25. Jahrestag dieses „Größten Anzunehmenden Unfalls“ nimmt das Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam zum Anlass, gemeinsam mit Kooperationspartnern den „Erinnerungsort“ Tschernobyl auszuloten. Eine Reihe unterschiedlicher Veranstaltungen fragt nach den gesellschaftlichen und politischen Auswirkungen der Katastrophe und nach den verschiedenen Facetten der Erinnerung.